Jetzt sitze ich im Eingang vom Innovation Center (IC) und das IAESTE Büro ist noch zu. Genug Zeit um mal ein wenig über das Vergangene Wochenende zu schreiben.

Anreise 04/05.08.2011
Dank der Fluglotsen die sich kurzfristig noch darauf einigen konnten nicht zu streiken sind wir (fast) pünklich in Hamburg gestartet und haben auch unseren Anschlussflug von Frankfurt nach Bengalore bekommen. In einer Boing 737-400 ging es dann in etwa 8 Stunden nach Indien.
Soweit war alles ganz einfach, wir haben am Flughafen in Bengalore sogar noch die Studentin aus Polen getroffen mit der wir schon in Deutschland Kontakt über Internet hatten. Doch dann schlug die Indische Bürokratie zu. 3 Studenten mit dem gleichen Ziel und 3 unterschiedlichen Visa Typen. Da gibt es das Touristen Visum, mit dem alles ganz einfach ist wenn man angibt freunde zu besuchen. Das Studentenvisum wenn man als Unterkunft und Ziel eine Universität angibt und das Praktikumsvisum wenn man ein Praktikum in Indien machen will (könnte an denken). Die Beamten waren jedoch eher der Meinung das Praktikumsvisum müsse ein Studentenvisum sein. Diese unklarheit hat gute 30 Minuten gebraucht bis sie geklärt war. Es wurde Telefoniert, Kollegen wurden gefragt, … wir waren die letzten im Abfertigungsbereich …, der Pass wurde mit „hinter die Kulissen“ in irgendwelche Büros geschleppt. Während Jule sich mit den Beamten um ihre Einreise gekümmert hat, habe ich schon das Gepäck geholt. Dann durfte man endlich zu einem Beamten der den erhofften Stempel in den Reisepass gesetzt hat.
Klingt nach einem narrensicheren System, auch wenn wir selbst nicht wissen was nun das „richtigste“ Visum ist oder was die Angelegenheit mit dem Praktikumsvisum nun geklärt hat. Dafür hatte der Beamte an seinem „Imigration Control System“ (stand groß und rot auf dem Bildschirm) dann nur ein 3-Stelliges Passwort.
Nach dem ersten Sicherheitscheck wollte nach der Gepäckausgabe dann noch ein Beamter den Reisepass sehen und keine 100 Meter später gab es eine 3. Kontrolle richtung Check-In Schalter an der unser Reisepass kontrolliert wurde und geprüft wurde wieso wir denn durch wollen. Aber wir hatten ja das ehrliche Anliegen in 7 Stunden weiter zu fliegen.
Der Schalter hat dann etwa 3 Stunden später um 4 Uhr morgens geöffnet und wir konnten für den inland Weiterflug einchecken. Um 6:30 Uhr sollte unser Flug Richtung Manipal starten. Wir kamen mit nur Kurzer Verzögerung zum Rollfeld wo eine Propellermaschinen schon auf uns gewartet hat. Anschließend haben wir etwa eine Stunde im warmen Flugzeug und auf dem Rollfeld verbracht um auf besseres Wetter in Manipal zu warten.

Trotz dieser Verspätung hat die Abholung per Taxi vom Flughafen gut geklappt. Im Taxi fuhren noch zwi Inder von Phillips Medical Systems mit die ununterbrochen geschäftlich telefoniert haben. Sie waren aber, wie eigentlich alle hier, total nett.

Die Fahrt im Taxi war gewöhnungsbedürftig. Man ahnt nicht wie schnell durchschnittliche 50 km/h wirken können wenn auf einer 1,5 stündigen Tour fast 4 Hunde, einige Menschen angefahren und viele viele Autos, Busse und LKWs überholt werden. Jule und ich waren die einzigen die im Taxi angeschnallt waren. Aber es ging alles gut und wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt, dass man sich den Weg hier einfach frei hupt.

Angekommen in Manipal haben wir erst meine Unterkunft von IAESTE aufgesucht. Wir wurden an der Uni abgesetzt und ein Student von IAESTE hat uns ins Büro geführt. Alles hat super geklappt, nur mein Zimmer in „Valley Flats“ genügt wahrscheinlich nicht den deutschen Gefängnis Standards. Das größte Problem ist eine riesige nasse Ecke und Schimmel an den Wänden. Ich werde mich noch um alternative Unterkünfte oder ein Wechsel in ein trockenes Zimmer kümmern.

Anschließend haben wir die Leute von AISEC angerufen und sind zu Jules Wohnung gefahren. Sie hat für die ersten Tage mit 3 (später 4) anderen Interns in einer WG von zwei Indern gewohnt. Die Wohnung war deutlich besser als mein Loch. Dort wurde dann auch essen bestellt was wirklich lecker geschmeckt hat.

Sa 06.08.2011

Die Nacht wahr erstaunlich angenehm. Trotz Sonnenaufgang um 5 oder so (die Sonne geht hier innerhalb von 10-15 Minuten auf und unter) habe ich bis um 10:00 Uhr geschlafen. Im laufe des Tage habe ich dann die Bürokratie bei IAESTE erledigt: Internet, Bibliotheksausweis, und 4-5 andere Formulare.

Abends ging es mit den Leuten von AISEC dann in ein Restaurant in dem man auf dem Boden an einem langen Glastisch sitzt. Es gab viel leckeres Essen in Snack Form wie Hänchenteile, Knobibrot, … und Shishas. Ich liebe das Essen hier :)

So 07.08.2011

Heute waren in in Mangalore. Der Bus braucht 1,5 Stunden und kostet 65 Rs pro Fahrt.

Ich werde noch mehr zu der Tour schreiben wenn ich mehr Zeit habe.Jetzt versuche ich erst einmal mein Arbeitsplatz und den Professor zu finden.

 

 

So nach einer ruhigen Nacht, wenn auch ohne meine geliebte Klimaanlage aber mit Ventilator sitzte ich mit Tobi im MIT und freue mich über Internet. Mich hat heute das erste mal ein leichter Anflug von dem typischen Tropen problem, nämlich mücken und Durchfall gepackjt, aber noch passt das. Wir nun gleich mal losgehen und gucken ob wir ein paar Klamotten finden finden, so lang reicht mein Vorrat nicht.Nur die Motivation ist nicht so groß rauszugehen, da gibts nämlich keine Klimaanlage dafür aber verdammt viel Luftfeuchtigkeit. Ich hoffe ich bekomme bald ein Handy, ohne ists nämlich echt was nervig. gestern waren wir in einem sehr netten Restaurant, dem Hide out. Leckeres Essen und Trinken (Oreo Milchshake!) und nette Leute sowie eine coole inneneinrichtung. So wir sind dann mal los, durch die Luft zum Markt schwimmen 😉

Nach dem ich mich nun mehr als ein mal geärgert habe keinen Server mehr zu haben, hab ich nun einen kleinen vServer bestellt. Ich werde dem Server noch eine eigene kleine Unterseite widmen.

Ich habe ihn nach einiger Recherche bei heckrath.net gemietet und bin auf den ersten Blick sehr zufrieden. Sein Name lautet wie mein alter Server Loreley und ist wieder unter loreley.niondir.de zu erreichen. Auch wenn ein Apache installiert ist, werde ich ihn wohl weniger zum Webhosting nutzen. Für Websiten habe ich meinen Webhoster der mir da auch weiterhin alle Arbeit abnehmen darf.

Vorerst kann Loreley Temaspak 3 (TS3) und dient als svn server welches mittels websvn auch einen öffentlichen Teil hat. Ein öffentlicher FTP zum downloaden von Files ist ebenfalls bereit gestellt.

Heute habe ich es erst einmal geschafft alles so weit zum laufen zu bringen. Mehr zum Server kommt vielleicht die Tage und natürlich jedes mal wenn ich nen Problem gelöst habe.

Der Film ist im Kasten. Er hat trägt den Namen „Dragons“. Ich habe ihn sogar noch vertont und möchte an dieser Stelle der Seite Freesound.org danken, dort habe ich fast alle Hintergrundeffekte gefunden.

Gerendert wurden die 13 Szenen auf dem Cluster namens Hali der TUHH wo er etwa 8 Stunden verbracht hat.

Insgesamt verfügt Hali über 33 Knoten mit 42 AMD Opteron 248 (Single Core, 2,2GHz, 1MB L2 Cache) und 36 AMD Opteron 2356 (Quad Core, 2,3GHz, 2MB L3 Cache).

Das Bildmaterial besteht aus 2.393 Bildern mit einer Gesamtgröße von 6,18GB und ergibt eine Filmlänge von 1:47 Minuten. Hinzu kommen 37,9MB Sound.

Genug Details, hier der Film:

Mal wieder was neues aus der Entwicklung, es geht schnell voran die letzten Tage, so schnell, dass ich kaum zum schreiben komme. Die Letzte Szene ist nun beim Rendern. Die erste Version des Videos wurde bereits zusammen gestellt, bedarf aber noch ein paar Anpassungen.

Die Explosion habe ich mit Fluid Effects erstellt:

Stickmans und Explosion

Fluid Effect Explosion

Es ist vollbracht, für die ersten zwei Szenen warten 640 Bilder in Form von 2.3 Gigabyte Daten darauf runter geladen zu werden. Aber es war nicht ganz einfach dort hin zu kommen.

Wir haben zum rendern den Rechencluster der TUHH zur Verfügung. Während ich nun auf meinen Download warte möchte ich daher noch kurz auf ein Problem eingehen, welches beim ersten Renderversuch auftrat. Continue reading